Autor Thema: Abrisspolitik  (Gelesen 1813 mal)

Kemiras

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Abrisspolitik
« am: Juli 21, 2015, 11:12:51 Vormittag »
Die Abrissproblematik wird gut verständlich im Monitor-Beitrag vom 14.05.2009 erläutert. Die GGG hat neben Betonplatten auch eine Menge Schulden aus DDR-Zeiten übernommen. Als gewinnorientierte Gesellschaft nutzt sie diverse Fördermöglichkeiten zur Sanierung der Platte, zum Füllen der Platte mit umgesiedelten Mietern der Gründerzeithäuser und zum Abriss der leer gezogenen Häuser zum Zwecke der Schuldentilgung aus. Das mag sich alles noch im rechtlichen Rahmen bewegen, auch wenn es vom Gesetzgeber sicher nicht so angedacht war.

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Re: Abrisspolitik
« Antwort #1 am: Juli 21, 2015, 11:14:36 Vormittag »
Seitens GGG besteht kein wirkliches Interesse an Gebrauchsüberlassungsmodellen, Wächterhäusern oder Szenevierteln, wenn auf der anderen Seite Fördermillionen locken. Ein sinnvoller Ausweg ist  der Kauf der gefährdeten Immobilien durch die Stadt und die Nutzung als Wächterhäuser, um den Werteverfall zu stoppen. Interessenten finden sich sicher genug, wenn die Öffentlichkeit zielgruppengerecht informiert wird (nicht jeder bekommt das Amtsblatt oder spricht fließend Amtsdeutsch). Den Kaufpreis bekommt die GGG, deren alleinige Eignerin wiederum die Stadt ist. Die Abrissfördermittel müssen freilich der Moral geopfert werden, wobei sich für den Erhalt denkmalgeschützter Objekte auch andere Finanzierungsquellen auftun lassen.

Pasoren

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Re: Abrisspolitik
« Antwort #2 am: Juli 21, 2015, 11:18:02 Vormittag »
Im Planet der Affen hatte man Affen zu intelligenten Arbeitssklaven hochgezüchtet, diese Rolle übernimmt in der BRD der Manager und Politiker der gemeine Deutsche, vornehmlich sogenannter Ossi, der entsprechend geistig kastriert wird, sozusagen abwärtskompatibel zum Nutztier gemacht wird, einziger Daseinszweck: Rendite abwerfen! Dazu bedarf es beispielsweise einer tristen Umgebung, wie man es von der Käfighaltung kennt, welche jeden Gedanken an ein selbstbewusstes Kulturvolk sofort verwerfen lässt, dies zu schaffen ist die Aufgabe willigster Vollstrecker wie der GGG per Stadtumbau!